Wer bin ich, wenn man alles abzieht?
Ein Gespräch über Rollen, Reizüberflutung und die Kunst, bei sich zu bleiben, wenn draußen alles unbeständig ist.
Das einzig Beständige ist das Unbeständige.
Führung ist kein Programm mit festem Ende, sondern ein fortlaufender Prozess. Die eigentliche Frage dahinter: Wer bin ich eigentlich wirklich, wenn man alle Ausbildungen, Jobs und Erfolge abzieht?
Viele laufen in einem Hamsterrad aus Kredit, Haus und Angst vor Inflation, ohne innezuhalten. Dabei ist gerade das Innehalten der Moment, in dem Intuition überhaupt hörbar wird.
Wer sich nicht mehr über die Bewertung von außen definiert, verliert auch die Frustration, wenn sie ausbleibt. Was bleibt, ist die eigene Gestaltung des Lebens.